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Über Usbekistan

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Usbekistan touristische Städte


Tadschikistan


Amtssprache Tadschikisch


Hauptstadt - Duschanbe


Staatsform - Präsidialrepublik


Fläche - 143.100 km²


Einwohnerzahl - 7.320.815


Bevölkerungsdichte - 51 Einwohner pro km²


Währung - Somoni


Zeitzone - UTC+5


Kfz-Kennzeichen – TJ


Internet-TLD - .tj


Telefonvorwahl - +992


Geographie


Tadschikistan ist ein Hochgebirgsland, das an Afghanistan, Usbekistan, Kirgisistan und die Volksrepublik China grenzt.Mehr als 70% der Fläche ist Hochgebirge. Fast 50 % des Staatsgebietes liegen auf einer Höhe von 3.000 m über NN oder noch höher. Der Osten des Landes wird vom Pamir-Gebirge und dem größten Teil des Pamir-Hochlandes geprägt. Dort befindet sich auch der höchste Berg des Landes, der 7.495 m hohe Pik Ismoil Somoni (früher Pik Kommunismus). Im Norden des Landes erstreckt sich die Gebirgskette des Alai. Nur im äußersten Norden besitzt Tadschikistan mit dem Ferghanatal, das durch den größten Fluss des Landes, den Syrdarja, bewässert werden kann, Tiefland, das intensiv ackerbaulich genutzt wird. Der größte Teil des Landes kann wegen der Höhenlage und des Reliefs nur extensiv viehwirtschaftlich genutzt werden. Der größte See ist der Kara-Kul (380 km²) im Osten des Landes; weitere große Seen sind der Saressee (~ 80 km²) und der Zorkulsee 38,9 km². Der größte Stausee ist der Kairakkum-Stausee (520 km²) am eben genannten Syrdarja. Das Klima ist ein extrem kontinentales mit kalten Wintern und heißen Sommern. Große Temperaturunterschiede bestehen zwischen den tiefer und den höher gelegenen Regionen des Landes. Die Jahresniederschlagsmengen sind relativ niedrig, so dass Steppenvegetation vorherrscht.

Städte


Die größten Städte sind (Stand 1. Januar 2005): Duschanbe 543.107 Einwohner, Chudschand 144.865 Einwohner, Kulob (russ. Kuljab) 78.786 Einwohner, Qurghonteppa (russ. Kurgan-Tjube) 60.084 Einwohner, Istarawschan (bis 2002 Uroteppa; russ. Ura-Tjube) 52.851 Einwohner und Konibodom 50.359 Einwohner.

Bevölkerung


Die Tadschiken sind ein iranisches Volk in Zentralasien und gehören damit der indoeuropäischen Sprachfamilie an. Sie bilden 80 % der Bevölkerung. Die Tadschiken sind sprachlich, kulturell und ethnisch sehr eng mit den Persern verwandt und stellen auch im Nachbarland Afghanistan einen bedeutenden Bevölkerungsanteil. Im Ferghanatal leben verschiedene Minderheiten von Usbeken (15,3 % der Bevölkerung) und Kirgisen, ebenso im Osten des Landes. Weitere Minderheiten sind Russen (1,1 %), Tataren (0,3 %), Ukrainer, Deutsche und andere. Fast die gesamte Bevölkerung gehört zum Islam sunnitischer Richtung. Juden sind eine sehr kleine Minderheit (0,014%).

Deutsche Minderheit


In Tadschikistan lebt auch heute noch eine kleine Minderheit von Deutschstämmigen. Dennoch ist die Zahl dramatisch zurückgegangen: Größtenteils lebten die Deutschen in eigenen Dörfern, die im ganzen Land verstreut waren, oder in der Hauptstadt Duschanbe. Inzwischen werden ehemalige deutsche Siedlungen von Tadschiken bewohnt. Eine deutsch-tadschikische Stiftung, die sich Wiedergeburt nennt, kümmert sich um den Erhalt von deutschen Gotteshäusern und Friedhöfen, die teilweise von den Tadschiken nicht gepflegt werden oder in miserablen Zuständen sind. Selten werden auch Veranstaltungen der Deutschen Botschaft in Bischkek für die deutsche Bevölkerung veranstaltet, so wurde z.B. vor einigen Jahren eine Weihnachtsfeier organisiert. Die Deutschen gehören heute zur ärmsten Bevölkerungsschicht Tadschikistans. Religionen Die Tadschiken sind zum größten Teil Anhänger des islamischen Glaubens. Dennoch gibt es auch ungefähr 230.000 Christen im Land: • Russisch-Orthodoxe • Baptisten • Katholiken • Siebenten-Tags-Adventisten • Koreanische Protestanten • Zeugen Jehovas • Lutheraner Außerdem leben in Tadschikistan noch Bahais, Parsen, Anhänger von Hare Krishnas und Juden (sowohl Aschkenasim als auch Bucharische Juden). Die Siebenten-Tags-Adventisten und vor allem die Baptisten zeichnen sich durch z.T. hartnäckige Missionierung und durch Katastrophenhilfen aus. Sprache Die Amtssprache Tadschikistans ist Tadschikisch, eine dem Persischen ähnliche bis identische Sprache. Daneben dient noch immer Russisch als Sprache der internationalen Politik und Wirtschaft.

Geschichte


Das Gebiet Tadschikistans war abwechselnd unter der Herrschaft der Perser, Hunnen und gehörte auch zum Reich Alexanders von Makedonien. Im 8. Jahrhundert erreichte der Islam die Region. Während des Mittelalters gehörte Tadschikistan zum Kaiserreich Persien. 1868 wurde Tadschikistan Kolonie Russlands, später Sowjetrepublik.

Allgemeines


Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) belief sich im Jahr 2001 auf 880 Mio. Euro. Mit einem BIP pro Kopf von 141 Euro gehört Tadschikistan zu den ärmsten Ländern der Erde. Nach der Definition der Vereinten Nationen zählt das Land zu den LDC. Ein zusätzliches Erschwernis ist, dass es sich um einen Binnenstaat handelt, also ein LLDC. Nach wie vor ist die Bedeutung der Landwirtschaft sehr groß. Sie trug 2001 mit 29 % zum BIP bei, während 67,2 % der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft arbeiteten. Die Anteile der Industrie beliefen sich auf 29 % und 9,6 %, die des Dienstleistungssektors auf 41 % und 23,1 %.

Landwirtschaft


Einen Schwerpunkt der Landwirtschaft bildet der Anbau von Baumwolle. Die extensive Bewässerung trägt massiv zur Bodenversalzung und zum Austrocknen des Flusses Pjandsch bei. Daneben werden Schafe und Ziegen gehalten.

Bodenschätze


Das Land verfügt über Reserven an Erdöl, Erdgas und Braunkohle. Wichtigstes Exportgut mit einem Anteil von 50 % an den Exporterlösen ist Aluminium; 23 % werden durch den Export von Elektrizität erzielt.