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Afrasiab MuseumHier befand sich das erste Samarkand, die in der Awesta erwähnte legendäre Hauptstadt der Sogden. Man findet es in den Chroniken der Griechen, Perser, Chinesen und Araber. Die Erforschung Afrosiyobs begann Ende des 19. Jahrhunderts. Jetzt sind hier die Ausgrabungen zu besichtigen, die für Nicht-Archäologen jedoch nur schwer nachzuvollziehen sind. Zunächst sollte man jedoch trotzdem einen Blick auf die Forschungsstätte werfen, um einen Eindruck von den Dimensionen zu bekommen. Die Ausgrabungen auf dem Hügel reichen noch tiefer als in die sogdische Zeit. Man hat hier auch Funde aus der griechisch-baktrischen Periode antreffen können. Interessant ist das auf dem Gelände gelegene Museum für die Entstehungsgeschichte Samarkands. Direkt gegenüber des Einganges ist das Schmuckstück des Museums zu besichtigen: eine sogdische Wandmalerei aus dem 6. Jahrhundert. Leider sind die Bilder, nachdem sie freigelegt wurden, teilweise schwarz geworden. Links kann man einen vielfigurigen Hochzeitszug mit realen und sagenhaften Symbolen sehen, viele verschiedene Farben sind erhalten geblieben. Man kann Vögel, Elefanten und Kamele erkennen. Ein anders Bild zeigt, wie ein Samarkander Herrscher Botschafter aus verschiedenen Fürstentümern empfängt und Gaben überreicht bekommt. An der dritten Wand wird ein Boot mit einem darin sitzenden chinesischen Mädchen, das vermutlich in den Harem gebrachtusgestellt. Am Ufer kämpfen Ritter gegen Raubtiere. An der vierten Wänder wenige Details erkennbar. Den Palast von Afrosiyob hat man 1912 entdeckt, in den folgenden Jahren mit den Ausgrabungen begonnen. Den Palast, eine rechteckige Erhebung, (man sehen, wenn man den Hügel ganz besteigt. Die Mauern wurden aus dem Lehm vermutlich im 6. und 7.Jahrhundert errichtet. Das komplizierte Bewässerungssystem und die verschiedenen Stadtmauern des alten Afrosiyobs kann man nur noch erahnen.
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